Beschreibung
Ein Hydroxyzimtsäure-Antioxidans, das in Pflanzenzellwänden, insbesondere in Reiskleie, Weizenkleie und Mais, reichlich vorkommt. Ein Referenz-UV-protektives Antioxidans in der topischen Kosmetikchemie und das Partnermolekül in klassischen Antioxidans-Systemen aus Vitamin C, Vitamin E und Ferulasäure.
Weißes bis hellgelbes kristallines Pulver. Begrenzte Wasserlöslichkeit, moderate Löslichkeit in Ethanol und Propylenglycol; üblicherweise in teilweise wässrigen und hydroalkoholischen Seren eingesetzt. Bei Lagerung stabil, in Endprodukten jedoch pH-empfindlich.
Wir liefern Ferulasäure in Kosmetikqualität von Herstellern in China mit Zertifizierungen nach ISO 22716, ISO 9001, Halal und Kosher, soweit produkt- und produktionsrelevant. Sowohl synthetische als auch aus Reiskleie extrahierte natürliche Qualitäten sind verfügbar.
Übliche Marktqualitäten umfassen synthetische Kosmetikqualität min. 99 % (HPLC), natürliche, aus Reiskleie extrahierte Qualität min. 98 % für die Natur- und Bio-Positionierung sowie vorsolubilisierte 5- bis 10%ige Lösungen in Glykol für den direkten Kosmetikeinsatz.
Großgebinde und Lieferungen mit reduzierter Mindestabnahmemenge. Chargenbezogenes COA mit HPLC-Reinheit, trans/cis-Verhältnis, Farbe, Restlösungsmitteln, Schwermetallen und Mikrobiologie.
Einführung
Ferulasäure wurde 1866 erstmals aus dem Riesenfenchel (Ferula foetida) charakterisiert. Ihre moderne kosmetische Bedeutung geht auf die richtungsweisende Arbeit von Lin et al. aus dem Jahr 2005 zurück, die zeigte, dass 0,5 Prozent Ferulasäure 15 Prozent L-Ascorbinsäure und 1 Prozent Alpha-Tocopherol in einer topischen Formulierung stabilisieren und die photoprotektive Wirkung gegen UV-induziertes Erythem und DNA-Schäden in der menschlichen Haut verdoppeln.
Die industrielle Herstellung erfolgt auf zwei Wegen. Synthetische Ferulasäure entsteht durch Kondensation von Vanillin mit Malonsäure und liefert reines trans-Isomer in hoher HPLC-Reinheit. Natürliche Ferulasäure wird aus dem Deodorisierungsdestillat von Reiskleieöl oder aus Weizenkleie durch alkalische Hydrolyse und Umkristallisation gewonnen, mit Rückverfolgbarkeit zum pflanzlichen Ursprung für naturpositionierte Marken.
Der regulatorische Status ist der einer gelisteten kosmetischen Zutat in CosIng, im PCPC-INCI-Verzeichnis und im chinesischen IECIC. Keine Konzentrationsobergrenze in den wichtigen Rechtsordnungen; typische Einsatzmengen liegen bei 0,5 bis 1,0 Prozent in Antioxidans-Systemen.
Die klinische Evidenz ist in der Photoprotektionsliteratur verankert: Die Kombination aus Ferulasäure, Vitamin C und Vitamin E zeigt im Vergleich zu Placebo eine etwa achtfache Verbesserung des Schutzes vor UV-induzierten Thymindimeren und apoptotischen Sonnenbrandzellen. Eine Anwendung als alleiniger Wirkstoff ist seltener, da der Hauptwert des Moleküls in seiner Funktion als Stabilisator und Synergist liegt.
Strategisch bleibt Ferulasäure ein Signaturbestandteil in Prestige-Antioxidans-Seren und ein Stabilisator-Arbeitspferd in günstigeren Vitamin-C-Linien. Die Beschaffung aus natürlicher Reiskleie ist das Wachstumssegment, da naturpositionierte Marken expandieren.
Wo es eingesetzt wird
- Antioxidans-Seren mit Vitamin C, Vitamin E und Ferulasäure (der SkinCeuticals CE Ferulic-Archetyp)
- Lichtschutz- und Antioxidans-Booster in Sonnen- und Nachsonnenpflege
- Anti-Aging-Seren mit Positionierung als Schutz vor Umwelteinflüssen
- Stabilisierung von L-Ascorbinsäure in niedrig-pH-haltigen Wasser-Alkohol-Rezepturen
- Aufhellende Seren mit Kombinationen aus Ferulasäure und Niacinamid oder Arbutin
- Premium-Körperpflege mit Antioxidans-Auslobung
- Multi-Vitamin-Nachtcremes und Sleeping Masks
- Naturpositionierte und bio-zertifizierte Produkte mit aus Reiskleie extrahiertem Material
Technische Daten
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Aussehen | Weißes bis hellgelbes kristallines Pulver |
| INCI-Bezeichnung | Ferulic Acid |
| Gehalt (HPLC) | ≥ 99,0 % (synthetisch); ≥ 98,0 % (natürlich) |
| Trans-Isomer | ≥ 99,0 % vom Gesamt |
| Schmelzbereich | 168 °C bis 172 °C |
| Trocknungsverlust | ≤ 0,5 % |
| Sulfatasche | ≤ 0,1 % |
| Restlösungsmittel (natürliche Qualität) | Konform mit ICH Q3C |
| Schwermetalle (als Pb) | ≤ 10 mg/kg |
| Arsen | ≤ 2 mg/kg |
| Gesamtkeimzahl | ≤ 100 KBE/g |
| E. coli, Salmonellen, S. aureus, P. aeruginosa | Negativ |
| Quelle | Synthetisch aus Vanillin oder natürlich aus Reiskleie-Extraktion |
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