Beschreibung
Das D-Isomer (Stereoisomer) der L-Ascorbinsäure mit gleichwertiger antioxidativer Wirkung bei vernachlässigbarer Vitamin-C-Aktivität. Der dominierende Sauerstofffänger und das Farbfixierungsmittel in der industriellen Pökelfleischherstellung, da es identisch wie Natriumascorbat wirkt, jedoch zu geringeren Kosten.
Weißes bis blassgelbes kristallines Pulver. Sehr gut wasserlöslich. In Lösung oxidationsempfindlich; als trockener Feststoff bei sachgerechter Lagerung stabil.
Wir liefern Erythorbinsäure in Lebensmittelqualität von Herstellern in China mit den für Produkt und Produktion relevanten Zertifizierungen wie ISO, Halal und Kosher.
Gängige Marktqualitäten umfassen die Standard-Lebensmittelqualität (FCC-konform, mindestens 99 % Gehalt) sowie feinere Korngrößen für Sprüh- und Solinjektionssysteme in der Pökelfleischherstellung.
Großgebinde und Lieferungen mit reduzierter Mindestabnahmemenge. CoA je Charge mit Gehalt, spezifischer Drehung, pH-Wert, Schwermetallen und Mikrobiologie.
Einführung
Erythorbinsäure ist das D-Erythro-Stereoisomer der L-Ascorbinsäure (Vitamin C). Die beiden Moleküle sind bis auf die Stereochemie an zwei Kohlenstoffatomen strukturell identisch und teilen weitgehend gleichwertige antioxidative Chemie. Der wesentliche Unterschied ist biologisch: Erythorbinsäure besitzt in der menschlichen Ernährung etwa fünf Prozent der Vitamin-C-Aktivität der L-Ascorbinsäure und liefert daher antioxidative Wirkung, ohne nennenswert zur Vitamin-C-Nährwertkennzeichnung beizutragen.
Die industrielle Produktion erfolgt durch Fermentation von Glucose mit Penicillium-Arten zu 2-Keto-D-Gluconsäure, gefolgt von der chemischen Umwandlung in D-Erythorbinsäure. Der Weg ähnelt der L-Ascorbinsäure-Herstellung, ist jedoch eigenständig.
In der EU als E315 reguliert, von der US-amerikanischen FDA als GRAS eingestuft und von der JECFA ohne numerische ADI-Grenze zugelassen. Die Verbindung ist in nahezu allen wichtigen Märkten für Pökelfleischanwendungen mit denselben Einsatzmengen wie Natriumascorbat zugelassen.
Die strategische Rolle in der Lebensmittelindustrie ist in der industriellen Pökelfleischherstellung dominant; Erythorbinsäure und ihr Natriumsalz werden dort typischerweise aus Kostengründen gegenüber Natriumascorbat bevorzugt. Die chemische Funktion (Reduktion von Nitrit zu Stickstoffmonoxid zur Farbfixierung des Myoglobins, Sauerstofffang) ist identisch. Der Unterschied in der Auslobung (Erythorbinsäure stützt keine Vitamin-C-Auslobung) ist in Fleischanwendungen unerheblich, in denen Vitamin C kein Positionierungsargument ist.
Wo es eingesetzt wird
- Farbentwicklung in Pökelfleisch: die dominierende industrielle Wahl zur Reduktion von Natriumnitrit zu Stickstoffmonoxid in gepökeltem Schinken, Bacon, Frankfurter und Wurstwaren
- Frische und verarbeitete Meeresfrüchte: Oxidationsschutz und Farberhaltung
- Sauerstofffänger in Getränken: industrielle Saft- und Erfrischungsgetränkeanwendungen, in denen keine Vitamin-C-Auslobung erforderlich ist
- Verarbeitung von tiefgefrorenem Obst und Gemüse: verhindert enzymatische Braunfärbung
- Konserviertes Gemüse: Farb- und Qualitätserhaltung
- Teigkonditionierer in Backwaren
- Antioxidans in Wein- und Brauanwendungen, in denen keine Vitamin-C-Auslobung gewünscht ist
- Industrielle Lebensmittelanwendungen, in denen eine antioxidative Wirkung ohne Nährwertkennzeichnung erforderlich ist
Technische Daten
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Aussehen | Weißes bis blassgelbes kristallines Pulver |
| Gehalt (Trockensubstanz) | 99,0 % bis 100,5 % |
| Spezifische Drehung | −16,5° bis −18,0° |
| Trocknungsverlust | ≤ 0,4 % |
| pH-Wert (10%ige Lösung) | 2,1 bis 2,5 |
| Schwermetalle (als Pb) | ≤ 10 mg/kg |
| Arsen | ≤ 3 mg/kg |
| Glührückstand | ≤ 0,3 % |
| Partikelgröße | Nach Kundenspezifikation |
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