Beschreibung
Eine vitaminähnliche Verbindung, historisch als Vitamin B10 klassifiziert, und Vorstufe von Folat in Bakterien. Wird in Nahrungsergänzungsmitteln zur Unterstützung von Haar, Haut und Bindegewebe sowie in pharmazeutischen Anwendungen für UV-Schutz und spezifische klinische Indikationen eingesetzt.
Weißes bis cremefarbenes kristallines Pulver. Unter normalen Lagerbedingungen stabil; leicht lichtempfindlich. Bitterer Geschmack. Typische Supplementdosen liegen bei 100 bis 500 Milligramm.
Wir liefern PABA in pharmazeutischer und Supplementqualität von Herstellern aus China mit ISO-, Halal-, Kosher- und weiteren produkt- und produktionsrelevanten Zertifizierungen.
Gängige Marktqualitäten umfassen Pharmaqualität (USP/BP/EP, ≥ 99 Prozent Reinheit), Kosmetikqualität (für Sonnenschutz- und Körperpflegerezepturen), Supplementqualität (FCC-konform) sowie das Kaliumsalz (Potaba) für spezifische pharmazeutische Anwendungen.
Großmengen- und MOQ-reduzierte Lieferungen. Chargenbezogenes CoA mit Angaben zu Gehalt, Schmelzpunkt, verwandten Substanzen, Schwermetallen und Mikrobiologie.
Einführung
Para-Aminobenzoesäure (PABA) ist eine vitaminähnliche Verbindung, die historisch als Vitamin Bx oder Vitamin B10 klassifiziert wurde. Die Verbindung ist für viele Bakterien als unmittelbare Vorstufe der Folatsynthese ein essentieller Nährstoff, der Mensch jedoch (wie alle Säugetiere) nimmt vorgebildetes Folat auf und benötigt PABA nicht als Vitamin.
Die industrielle Produktion erfolgt durch chemische Synthese aus p-Nitrotoluol mittels Oxidation zu p-Nitrobenzoesäure, gefolgt von Reduktion der Nitro- zur Aminogruppe. Das Produkt wird durch Kristallisation auf kommerzielle Spezifikation aufgereinigt.
Als Nahrungsergänzungsmittel-Zutat in den USA und den meisten Märkten zugelassen. Als Arzneimittel (Kaliumaminobenzoat, Potaba) von der US-FDA seit 1948 für die Indikationen Peyronie-Krankheit und Sklerodermie zugelassen. Wurde zuvor als Sonnenschutzwirkstoff zugelassen, ist jedoch weitgehend durch moderne UV-Filter mit besserer Sicherheit und breiterem Schutzspektrum ersetzt worden.
Die strategische Positionierung bedient das Naturprodukt-Supplementsegment, in dem die Positionierung für Haar und Haut trotz fehlender starker klinischer Evidenz für die kosmetischen Aussagen bei nicht-defizitären Personen stabile Mengen stützt. Die pharmazeutische Positionierung ist auf die Legacy-Indikationen von Potaba beschränkt.
Die Verbindung ist als Sonnenschutzwirkstoff aufgrund von Allergiebedenken und der Verfügbarkeit besserer moderner UV-Filter weitgehend obsolet; die heutige kosmetische Positionierung ist im Vergleich zur historischen Nutzung in den 1970er- und 1980er-Jahren klein.
Wo es eingesetzt wird
- Nahrungsergänzungsmittel: Rezepturen zur Unterstützung von Haaren, Haut und Bindegewebe
- Pharmazeutische Anwendungen: Therapie der Peyronie-Krankheit und Sklerodermie (Form des Kaliumsalzes)
- Kosmetik- und Hautpflegerezepturen (historischer Sonnenschutzwirkstoff, weitgehend durch moderne UV-Filter ersetzt)
- Multivitaminrezepturen im Naturproduktsegment
- Supplementpositionierung gegen Ergrauen der Haare
- Industrielle Anwendungen: Zwischenprodukt in der Farbstoff- und Polymersynthese
- Referenzstandard in der analytischen Chemie
- Zwischenprodukt in der Folsäuresynthese (industrieller Einsatz)
Technische Daten
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Aussehen | Weißes bis cremefarbenes kristallines Pulver |
| Gehalt (Trockenbasis) | 99,0% bis 101,0% |
| Trocknungsverlust | ≤ 0,5% |
| Glührückstand | ≤ 0,1% |
| Schmelzpunkt | 186 °C bis 189 °C |
| Verwandte Substanzen | ≤ 0,5% |
| Schwermetalle (als Pb) | ≤ 10 mg/kg |
| Arsen | ≤ 3 mg/kg |
| Partikelgröße | Gemäß Kundenspezifikation |
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