Beschreibung
Die kristalline Form von L-Menthol, dem natürlichen Enantiomer, das für das kühlende, pfefferminzartige sensorische Erlebnis verantwortlich ist. Der weltweit dominierende Wirkstoff in kühlenden Aroma- und Mundpflegeanwendungen.
Weiße oder farblose prismatische bzw. nadelförmige Kristalle mit charakteristischem Pfefferminzgeruch. Sehr gut löslich in Alkohol und Ölen; begrenzte Wasserlöslichkeit. Sublimiert bei Raumtemperatur langsam und erfordert daher versiegelte Verpackung.
Wir liefern Menthol-Kristalle in Lebensmittel- und Pharmaqualität von Herstellern in China, die über ISO-, Halal-, Kosher- und weitere für Produkt und Produktion relevante Zertifizierungen verfügen.
Gängige Marktqualitäten umfassen natürliches L-Menthol aus Pfefferminzöldestillation (die Premiumqualität für natürliche Positionierung), synthetisches L-Menthol (das kostengünstige Arbeitspferd) sowie Pharmaqualität gemäß BP/USP/EP/JP-Spezifikationen.
Großgebinde und Lieferungen mit reduzierter MOQ. Chargenbezogenes COA mit Angaben zu Gehalt, spezifischer Drehung, Schmelzpunkt, Brechungsindex, Schwermetallen und Mikrobiologie.
Einführung
Menthol wurde 1771 erstmals aus Pfefferminzöl isoliert. Die Verbindung weist acht mögliche Stereoisomere auf, wobei L-Menthol (das in Minzölen vorkommende natürliche Enantiomer) die einzige Form mit signifikanter Kühlwirkung ist; die übrigen sieben Isomere besitzen schwächere oder keine Kühlwirkung.
Die industrielle Produktion verteilt sich auf zwei Wege: die Destillation aus Pfefferminzöl (Mentha arvensis oder Mentha piperita) zur Gewinnung natürlichen L-Menthols sowie die asymmetrische chemische Synthese aus m-Kresol oder Citronellal, die synthetisches L-Menthol ergibt, das mit der natürlichen Form chemisch identisch ist.
Als zulässige Lebensmittelzutat von der US-amerikanischen FDA, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und vergleichbaren Regulierungsbehörden weltweit anerkannt. In den Arzneibüchern BP, USP, EP und JP für pharmazeutische Anwendungen aufgeführt. JECFA-zugelassen ohne numerische Acceptable Daily Intake.
Die Kühlempfindung des Moleküls entsteht durch agonistische Aktivität am kälteempfindlichen TRPM8-Ionenkanal in sensorischen Neuronen und imitiert das Temperatursignal, das gewöhnliche Kältereize erzeugen. Es handelt sich um einen direkten Neural-Rezeptor-Effekt und nicht um eine tatsächliche Temperaturveränderung im Gewebe.
Die strategische Rolle umfasst weltweit Aroma-, Duft-, pharmazeutische und kosmetische Anwendungen. Die jährliche Gesamtproduktion liegt weltweit bei über 30.000 Tonnen, wobei die synthetische Form kostengetriebene Anwendungen dominiert und die natürlich destillierte Form für Clean-Label- und Naturpositionierungsprodukte einen Preisaufschlag erzielt.
Wo es eingesetzt wird
- Kaugummi, Hartbonbons, Pfefferminzbonbons und Atemerfrischer; weltweit die dominierende kühlende Aromaverbindung
- Zahnpasta, Mundwasser und Mundpflegeprodukte; Kühlempfindung und Atemerfrischung
- Pharmazeutische Hustenbonbons, Halspastillen und topische schmerzlindernde Cremes
- Tabakprodukte: Mentholzigaretten, E-Liquids und Pfeifentabak
- Kosmetische Hautpflege: Rasiercremes, Aftershave und kühlende Hautpflegeprodukte
- Getränke: Pfefferminztees, Cocktailmixer und spezielle Kaltgetränke
- Tiefkühldesserts und minzaromatisierte Eiscreme
- Backanwendungen: Pfefferminzkekse, -bonbons und -schokolade
- Erkältungssalben, Dekongestiva und Inhalationstherapieprodukte
Technische Daten
| Position | Spezifikation |
|---|---|
| Aussehen | Weiße oder farblose prismatische Kristalle |
| Gehalt | ≥ 99,0 % |
| Spezifische Drehung | −49,0° bis −50,5° |
| Schmelzpunkt | 42 °C bis 44 °C |
| Brechungsindex (20 °C) | 1,461 bis 1,466 |
| Schwermetalle (als Pb) | ≤ 10 mg/kg |
| Arsen | ≤ 3 mg/kg |
| Glührückstand | ≤ 0,05 % |
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