Beschreibung
Die racemische synthetische Form von Methionin, dominierend in Tierfutteranwendungen. Methionin ist in Mais-Soja-Diäten für Geflügel die am stärksten limitierende essenzielle Aminosäure und für Schweine eine der drei wichtigsten, weshalb die industrielle Methioninanreicherung für eine kostengünstige Nutztierproduktion unverzichtbar ist.
Weißes bis blassgelbes kristallines Pulver mit charakteristischem schwachem schwefeligem Geruch. Die DL-racemische Form enthält D- und L-Enantiomer; Nutztierarten können beide nutzen, während der Mensch spezifisch das L-Enantiomer benötigt.
Wir liefern DL-Methionin in Futtermittel- und Lebensmittelqualität von Herstellern in China mit den für Produkt und Produktion relevanten Zertifizierungen wie ISO, Halal und Kosher.
Gängige Marktqualitäten umfassen die Futtermittelqualität 99 % (die mengendominante Anwendung), die FCC-konforme Lebensmittelqualität, die Pharmaqualität L-Methionin (für Humananwendungen) sowie das Methionin-Hydroxy-Analogon (MHA, die flüssige Alternative für Futtermittelqualität).
Großgebinde und Lieferungen mit reduzierter Mindestabnahmemenge. CoA je Charge mit Gehalt, spezifischer Drehung (das Unterscheidungsmerkmal zwischen DL und L), Schwermetallen und Mikrobiologie.
Einführung
Methionin ist eine essenzielle schwefelhaltige Aminosäure, die für die Proteinsynthese, Methylierungsreaktionen und als Vorläufer der Cystein- und Glutathion-Biosynthese benötigt wird. Sie ist die in modernen Mais-Soja-Geflügeldiäten am stärksten limitierende Nahrungskomponente, weshalb die industrielle Methioninanreicherung für eine kostengünstige Mast- und Legehennenhaltung unverzichtbar ist.
Die industrielle Produktion erfolgt primär durch chemische Synthese aus Acrolein, Methanthiol und Cyanwasserstoff und liefert die DL-racemische Mischung. Reines L-Methionin für Humananwendungen wird durch enzymatische Auftrennung der racemischen Mischung oder durch direkte Fermentation hergestellt – zu deutlich höheren Kosten.
Als zugelassene Lebensmittelzutat von der US-amerikanischen FDA, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und entsprechenden Behörden weltweit anerkannt. In BP, USP, EP und JP gelistet (für die L-Form).
Die DL-racemische Form wird im Tierfutter bevorzugt, da Nutztierarten die D-Aminosäure-Oxidase besitzen, die das D-Enantiomer in die entsprechende α-Ketosäure umwandelt; diese wird dann zu L-Methionin transaminiert. Beim Menschen ist die D-Aminosäure-Oxidase-Aktivität speziell für Methionin sehr eingeschränkt, weshalb die L-Form für Humananwendungen erforderlich ist.
Die strategische Positionierung wird vom industriellen Tierfuttereinsatz dominiert; die jährliche globale DL-Methionin-Produktion übersteigt 1,5 Mio. Tonnen. China dominiert die Produktionskapazitäten.
Wo es eingesetzt wird
- Tierfutter: Geflügel-, Schweine-, Aquakultur- und Milchviehanreicherung; weltweit die dominierende Einzelanwendung (Methionin ist in Geflügeldiäten die am stärksten limitierende Aminosäure)
- Pharmazeutische Anwendungen: L-Methionin spezifisch für die parenterale Ernährung
- Veterinärpharmazeutische Formulierungen
- Anreicherung von Heimtierfutter
- Premix-Herstellung für die Nutztierernährung
- Spezielle chemische Synthesen
Technische Daten
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Aussehen | Weißes bis blassgelbes kristallines Pulver |
| Gehalt (Trockensubstanz) | 99,0 % bis 101,0 % |
| Spezifische Drehung | −0,10° bis +0,10° (racemisch) |
| Trocknungsverlust | ≤ 0,5 % |
| Glührückstand | ≤ 0,1 % |
| Schwermetalle (als Pb) | ≤ 10 mg/kg |
| Chlorid | ≤ 0,05 % |
| Partikelgröße | Nach Kundenspezifikation |
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