Beschreibung
Ein nicht-nährstoffliefernder Süßstoff mit hoher Süßkraft. 600-mal süßer als Saccharose, kalorienfrei.
Hergestellt durch selektive Chlorierung von Saccharose. Das entstehende weiße bis cremefarbene kristalline Pulver ist stabil beim Backen, in Retort-Verfahren, in der UHT-Behandlung sowie über lange Haltbarkeiten bei Raumtemperatur.
Wir liefern Sucralose in Lebensmittelqualität von Herstellern in China, die ISO-, Halal-, Kosher- und weitere produkt- und produktionsrelevante Zertifizierungen besitzen.
Gängige Marktqualitäten umfassen Standardware mit vollständiger Passage durch 80 mesh (das Arbeitspferd in Lebensmittelqualität), mikronisierte Qualitäten von 100 bis 200 mesh für Tafel-Süßstoffmischungen und schnelllösliche Anwendungen sowie kundenspezifisch vorgemischte Systeme aus Sucralose und Streckmitteln.
Lieferungen als Großmenge oder mit reduzierter MOQ. Chargenbezogenes COA mit Angaben zu Gehalt, spezifischer Drehung, Glührückstand, Schwermetallen und Mikrobiologie.
Einführung
Sucralose wurde 1976 von Forschern bei Tate & Lyle und am Queen Elizabeth College in London entdeckt.
Sie wurde ab 1991 in Kanada, 1998 von der US-amerikanischen FDA und in der EU als E955 anschließend weltweit für die Lebensmittelanwendung zugelassen. Die JECFA setzt einen ADI von 15 mg pro kg Körpergewicht fest.
Das Molekül ist ein trichloriertes Disaccharid. Drei Hydroxylgruppen der Saccharose sind durch Chloratome ersetzt; die Verbindung wird vom Körper nicht als verwertbares Kohlenhydrat erkannt.
Sucralose unterscheidet sich von früheren Süßstoffen mit hoher Süßkraft durch ein klares, zuckerähnliches Süßprofil in Verbindung mit außergewöhnlicher Stabilität. Sie verträgt pH 3 bis 7, Backtemperaturen, Retort-Sterilisation, UHT-Verarbeitung und mehrjährige Lagerung bei Raumtemperatur ohne messbaren Süßeverlust.
Etwa 85 Prozent einer oralen Dosis werden unverändert ausgeschieden. In der Praxis wird Sucralose häufig mit Acesulfam K kombiniert, um ein zucker-äquivalentes zeitliches Süßprofil zu erreichen, sowie mit Streckmitteln, die in Trockenmischungen das Volumen liefern, das ein Süßstoff mit hoher Süßkraft allein nicht bereitstellt.
Wo es eingesetzt wird
- Kohlensäurehaltige und stille Getränke, Sportgetränke, RTD-Tees und aromatisierte Wässer, Dosierung von 100 bis 250 mg pro Liter
- Zuckerfreie Backwaren wie Kekse, Kuchen und Frühstückscerealien; übersteht Backofen- und Extrusionstemperaturen
- Tafel-Süßstoffe: Sachets, Tabletten, flüssige Tropfen; üblicher Partner sind Streckmittel aus Maltodextrin oder Erythrit
- Zuckerfreie Milchprodukte: Joghurt, aromatisierte Milch, Eiscreme, Tiefkühldesserts; pasteurisations- und UHT-stabil
- Zuckerfreier Kaugummi, Hartbonbons, Lutschtabletten, Schokolade und Süßwarenüberzüge
- Pharmazeutische Sirupe, orale Lösungen und Kautabletten; maskiert bittere Wirkstoffe ohne Nachgeschmack
- Mundpflege: Zahnpasta, Mundspülung, Dentaltabletten, Mundatemstreifen
- Nahrungsergänzungsmittel, Proteinpulver, einrührbare Getränkepulver, Mahlzeitenersatz-Shakes
- Diabetes- und klinische Ernährungsrezepturen; nicht glykämisch, ohne Insulinantwort
- Saucen, Dressings, Konfitüren, Fruchtaufstriche und zuckerreduzierte Konserven
Technische Daten
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Aussehen | Weißes bis cremefarbenes kristallines Pulver |
| Gehalt (Trockenbasis) | 98,0 % bis 102,0 % |
| Trocknungsverlust | ≤ 2,0 % |
| pH (10%ige Lösung) | 5,0 bis 8,0 |
| Spezifische Drehung | +84,0° bis +87,5° |
| Schwermetalle (als Pb) | ≤ 10 mg/kg |
| Arsen | ≤ 3 mg/kg |
| Glührückstand | ≤ 0,7 % |
| Partikelgröße | 100 % Passage durch 80 mesh oder gemäß Kundenspezifikation |
| Gesamtkeimzahl | ≤ 1.000 KbE/g |
| Hefen und Schimmelpilze | ≤ 100 KbE/g |
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