Beschreibung
Die synthetische Provitaminform von Vitamin K, weltweit dominant in Futtermittelanwendungen. Unterscheidet sich von Vitamin K1 (Phyllochinon aus Pflanzen) und Vitamin K2 (Menachinon aus Bakterien) dadurch, dass es ein synthetisches Provitamin ist, das Tiere in der Leber in das aktive Vitamin K2 umwandeln.
Gelbes kristallines Pulver. Lichtempfindlich; erfordert geschützte Verpackung. Wird in sehr geringen Dosen eingesetzt (parts per million im Futter).
Wir liefern Menadion in Futtermittelqualität in zwei wesentlichen kommerziellen Formen: Menadion-Natriumbisulfit (MSB, die dominierende Futtermittelform, wasserlöslich) und Menadion-Nikotinamid-Bisulfit (MNB, Premium-Futtermittelqualität mit erhöhter Stabilität).
Gängige Marktqualitäten umfassen MSB mit 50 Prozent oder 96 Prozent Reinheit, MNB mit 95 Prozent Reinheit sowie vorgemischtes Vitamin K3 mit Trägerstoffsystemen für die direkte Futterzugabe.
Großmengen- und MOQ-reduzierte Lieferungen. Chargenbezogenes CoA mit Angaben zu Menadiongehalt, Natriumbisulfitgehalt, Trocknungsverlust, Schwermetallen und Mikrobiologie.
Einführung
Menadion (Vitamin K3) ist eine synthetische Provitaminform von Vitamin K, in den 1930er-Jahren charakterisiert und gezielt für Futtermittelanwendungen in den kommerziellen Maßstab überführt. Die Verbindung wird durch Leberenzyme der Tiere in das aktive Vitamin K2 (Menachinon-4) umgewandelt und liefert die essentielle Cofaktor-Aktivität für Gerinnungsfaktoren zu geringeren Kosten als das natürliche Vitamin K1.
Die industrielle Produktion erfolgt durch Oxidation von 2-Methylnaphthalin mit Chromsäure oder Wasserstoffperoxid unter Katalyse, gefolgt von Sulfitaddition, um die wasserlöslichen Bisulfitformen (MSB oder MNB) zu liefern, die für den Futtereinsatz praktikabel sind.
Der regulatorische Status ist in den meisten großen Märkten ausschließlich Futtermittel: Die US-FDA erlaubt Menadion in Tierfutter, jedoch nicht in Humanlebensmitteln oder Supplementen; die EU erlaubt es im Futter unter festgelegten Bedingungen; die JECFA hat die Verwendung nur für Tiere zugelassen. Diese Beschränkung spiegelt Sicherheitsbedenken bei hohen Dosen wider, die den Humaneinsatz seit den 1960er-Jahren begrenzen.
Die selektive Positionierung als Futtermittel wird durch den Kostenunterschied zu Vitamin K1 getrieben: Menadion liefert bei Tieren im Wesentlichen die gleiche biologische Aktivität zu etwa 10 Prozent der Kosten einer äquivalenten Vitamin-K1-Menge. Für Humananwendungen sind Vitamin K1 (Katalog-ID 7905) und Vitamin K2 die geeigneten Formen.
Die strategische Positionierung ist ausschließlich Futtermittel, wobei Geflügel weltweit die dominierende Einzelanwendung darstellt. Vitamin K ist für die korrekte Blutgerinnung essentiell, und Vitamin-K-Mangel bei jungem Geflügel führt zu inneren Blutungen, die Wachstum und Überleben einschränken.
Wo es eingesetzt wird
- Tierfutter: Geflügel (die dominierende Einzelanwendung), Schweine, Aquakultur und Heimtierfutter
- Premix-Herstellung für Heimtierfutter
- Veterinärpharmazeutische Rezepturen
- Herstellung von Mineral- und Vitamin-Premixen für Tierfutter
- Spezifische Forschungsanwendungen in der Tierernährung
- Industriechemische Anwendungen: Zwischenprodukt in der organischen Synthese
Technische Daten
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Aussehen | Gelbes kristallines Pulver |
| Menadiongehalt (MSB, Trockenbasis) | 50,0% bis 51,0% (Standard) / ≥ 96,0% (hochrein) |
| Natriumbisulfitgehalt | 30,0% bis 33,0% |
| Trocknungsverlust | ≤ 1,0% |
| pH-Wert (5%ige Lösung) | 4,0 bis 5,5 |
| Schwermetalle (als Pb) | ≤ 10 mg/kg |
| Arsen | ≤ 3 mg/kg |
| Partikelgröße | Gemäß Kundenspezifikation |
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