Beschreibung
Das Kaliumsalz-Analogon zu Natriumdisulfit, eingesetzt als dominierende SO2-Quelle in der Weinherstellung und in anderen Getränkeanwendungen, in denen der Natriumeintrag minimiert werden muss.
Weißes bis hellgelbes kristallines Pulver mit charakteristischem schwefligem Geruch und etwa 57 Gewichtsprozent verfügbarem SO2. Löst sich bereitwillig in Wasser unter Freisetzung von schwefliger Säure und Bisulfit-Ion.
Wir liefern Kaliummetabisulfit in Lebensmittelqualität von Herstellern in China mit ISO-, Halal-, Kosher- und weiteren produkt- und produktionsrelevanten Zertifizierungen.
Übliche Marktqualitäten umfassen Weinpulverqualität (im Heimbrauwesen häufig Campden-Pulver genannt), Tablettenform (Campden-Tabletten) für Hobby- und Kleinkellereianwendungen sowie Pharma-/Laborqualität für analytische Anwendungen und Forschung.
Großgebinde und Lieferungen mit reduzierter Mindestabnahmemenge. Chargenbezogenes COA mit SO2-Gehalt, Eisen, Arsen, Selen und Schwermetallen.
Einführung
Kaliummetabisulfit nimmt in der modernen Weinbereitung die zentrale Rolle ein, die Natriummetabisulfit in nicht-weinbezogenen Getränke- und Lebensmittelanwendungen hat. Die funktionelle Chemie ist identisch: Die Auflösung in Wasser liefert schweflige Säure, die zu freiem SO2, Bisulfit und bei höherem pH-Wert zu Sulfit-Ionen dissoziiert.
Der Grund, weshalb die Weinproduktion das Kaliumsalz bevorzugt, liegt in der Ionenbilanz. Weiß- und Rotweine erhalten typischerweise über den Produktionszyklus mehrere SO2-Zugaben (Maische, Abstich, Abschluss des biologischen Säureabbaus, Vorabfüllung), die jeweils den Kationengehalt im Wein erhöhen. Natrium ist gut löslich, reichert sich an, verändert mit der Zeit den Weingeschmack und löst in einigen Märkten Natrium-Kennzeichnungspflichten aus. Kalium fällt während der Kältestabilisierung als Kaliumhydrogentartrat aus und wird mit der Hefe entfernt, sodass der Wein effektiv im Gleichgewicht bleibt.
In der EU als E224 unter denselben Sulfit-Kennzeichnungsregeln wie E223 geregelt (Deklarationspflicht ab 10 mg/kg Gesamt-SO2), von der US-amerikanischen FDA bei definierten Verwendungsmengen als Generally Recognized as Safe eingestuft und vom JECFA mit einer Acceptable Daily Intake von 0,7 mg pro kg Körpergewicht, ausgedrückt als SO2, zugelassen.
Die SO2-Höchstgehalte im Wein variieren je nach Weinart und Markt: Die EU begrenzt Rotwein auf 150 mg/L, trockenen Weiß- und Roséwein auf 200 mg/L und Süßwein auf 400 mg/L. Die US-TTB-Vorschriften begrenzen den Gesamt-SO2-Gehalt im Wein auf 350 mg/L und schreiben oberhalb von 10 mg/L den Hinweis „contains sulfites“ vor. Bio-Weinzertifizierungen senken diese Obergrenzen typischerweise um 30 bis 50 Prozent.
Wo es eingesetzt wird
- Weinherstellung: Mostschwefelung, Abstichschutz und Vorabfüll-Korrektur des SO2-Gehalts in Rot-, Weiß-, Rosé- und Schaumwein
- Cider- und Birnenmost-SO2-Dosierung bei der Maische, der Gärung und der Abfüllung
- Antimikrobielle und antioxidative Behandlung von Met und Fruchtwein
- Essigherstellung zum Schutz vor Kontamination mit Essigsäurebakterien während der Lagerung
- Brauerei-Sanitierspülung für Gärtanks und Abfülllinien
- Reinigungsmittel für Bierleitungen in Fass- und Zapfanlagen
- Vorgärunterdrückung von wilden Hefen und Bakterien während der Kaltmazeration
- Frucht- und Saftantioxidans in der weinverwandten Saftherstellung
Technische Daten
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Aussehen | Weißes bis hellgelbes kristallines Pulver |
| Gehalt (als K2S2O5) | ≥ 96,5 % |
| SO2-Gehalt | ≥ 57,0 % |
| Feuchte | ≤ 0,5 % |
| pH (10%ige Lösung) | 3,5 bis 5,0 |
| Eisen (Fe) | ≤ 10 mg/kg |
| Selen (Se) | ≤ 10 mg/kg |
| Thiosulfat | ≤ 0,05 % |
| Schwermetalle (als Pb) | ≤ 10 mg/kg |
| Arsen | ≤ 3 mg/kg |
| Partikelgröße | Nach Kundenspezifikation |
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